Samstag, 27.03.2010, 16 – 18 Uhr, Restaurant Matzbach, Marheinekeplatz 15 (am östlichen Ende der Marheinekehalle)
Werkstattgespräch Aufklärung und politische Bildung

Regenbogenfamilie (Foto: Flickr - nerdcoregirl)

Regenbogenfamilie (Foto: Flickr - nerdcoregirl)

Famulus ist das lateinische Wort für Diener. Familia bedeutete dementsprechend die Gesamtheit der Dienerschaft. Bevor dieses Wort – im 16. Jahrhundert – ins Deutsche übernommen wurde, sprach man bei uns einfach vom Haus und meinte damit die Hausgemeinschaft.

Seitdem steht Familie im engeren Sinne für die Gemeinschaft der in einem fortdauernden Eheverhältnis lebenden Eltern und ihrer Kinder, im weiteren Sinne auch für die Gruppe der Blutsverwandten – daher der Begriff Familienname.

In der jüngsten Vergangenheit aber sind diese Vorstellungen ins Rutschen gekommen. In einer so genannten Regenbogenfamilie beispielsweise könnten zwei Frauen mit Kindern zusammenleben, deren Eltern wiederum woanders leben, und alle diese Regenbogenfamilienmitglieder könnten einen jeweils anderen Familiennamen tragen. Was also ist im 21. Jahrhundert eine Familie? Kann das definiert werden? Und ist Familie eine schützenswerte und mit staatlichen Mitteln zu fördernde Einrichtung? Wenn ja, wie soll es gemacht werden?

Samstag, 27.03.2010, 16 – 18 Uhr, Restaurant Matzbach, Marheinekeplatz 15 (am östlichen Ende der Marheinekehalle)